Wie KI den Maschinenraum der Gewerbe- und Industrieversicherung verändert

Shownotes

In dieser Folge von „Die Versicherungsbranche in 2030 Tagen“ spricht MarKo Petersohn mit Daniel Dierkes, Gründer und Geschäftsführer von SureIn, über die Zukunft der Gewerbe- und Industrieversicherung.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Arbeit von Maklern, Versicherern und Dienstleistern bis 2031 verändern wird. Dierkes sieht den größten Wandel nicht an der digitalen Oberfläche, sondern im operativen Maschinenraum der Branche: Dort, wo heute noch viel koordiniert, geprüft, dokumentiert und manuell gesteuert wird.

Seine zentrale These: „Die Frage ist nicht, wie digital ist ein Unternehmen, sondern wie viel Arbeit ist bereits automatisiert.“

Wir sprechen darüber,

– warum KI vor allem operative Prozesse verändern wird – weshalb Gewerbe- und Industrieversicherung trotz Automatisierung beratungsintensiv bleibt – wie sich die Rolle des Maklers zum Risikoarchitekten entwickeln kann – warum Geschwindigkeit, Transparenz und Proaktivität für Unternehmenskunden wichtiger werden – welche Rolle surein und das KI-Betriebssystem Modus dabei spielen – weshalb Schadenprozesse ein besonders großes KI-Potenzial haben – warum Big Tech Versicherer nicht zwingend verdrängt – welche neuen Risiken durch KI entstehen könnten – und ob es 2031 in der Versicherungsbranche noch Faxe geben wird

Zentrale Zitate aus der Folge:

„Software hat unsere Branche digitalisiert. KI beginnt unsere Branche so ein Stück weit produktiver und skalierbarer zu machen.“

„Es braucht Vertrauen, es braucht Einordnung, es braucht jemanden, der Verantwortung übernimmt.“

„Ich glaube, dass der Vertrieb viel weniger sachbearbeitend tätig sein wird und viel mehr als Berater bzw. Risikoarchitekt und Marke gefragt sein wird.“

„Wer haftet eigentlich bei Entscheidungen von autonomen Systemen? Wer versichert irgendwie KI-gestützte Prozesse? Oder welche neuen Risiken entstehen durch KI überhaupt?“

Weitere Folgen und Inhalte zur Podcast-Reihe „Die Versicherungsbranche in 2030 Tagen“ gibt es unter: www.versicherungsbote.de/2030

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wer haftet eigentlich bei Entscheidungen von autonomen Systemen?

00:00:03: Wer versichert irgendwie KI-gestützte Prozesse oder welche neuen Risiken entstehen durch KI überhaupt.

00:00:11: Die Frage ist nicht, wie digital ist dein Unternehmen sondern wie viel Arbeit ist bereits automatisiert?

00:00:18: ich glaube das ist so.

00:00:18: die neue Kernfrage.

00:00:21: Das heißt in der Theorie eignet sich der Schadensbereich aus meiner Sicht extrem gut für KI und auch für agentische Systeme.

00:00:30: Software hat unsere Branche digitalisiert.

00:00:33: KI beginnt, unsere Branche sonst ein Stück weit produktiver und skalierbarer zu machen.

00:00:38: Also unsere Brorge skaliert ja noch recht linear ne?

00:00:42: Mehr Kunden bedeutet meistens irgendwie mehr Prozesse.

00:00:45: Mehr Prozesses bedeutet mehr Mitarbeiter, mehr Aufwand bedeutet mehr...

00:00:56: Wie ist dir die Zukunft der Versicherungsbranche aus?

00:00:58: Das ist eine Frage, die viele beschäftigt und besprochen wird.

00:01:01: Nur meistens geht es entweder um irgendeine ungenaue Zukunft oder um eine weitemfernte.

00:01:06: Beides ist meiner Meinung nach langweilig und hat keine wirkliche Aussagekraft.

00:01:10: Deswegen wollen wir in diesem Podcast konkret über eine mittelbare Zukunft sprechen – und zwar über die Versicherungsbranche in zwei Tausend Dreißig Tagen!

00:01:18: Alle Folgen dazu finden Sie unter www.versicherungsbode.de slash zwanzig dreißig oder im Versicherungsfunk überall, wo es Podcasts gibt und wo sie uns natürlich auch gerne abonnieren und bewerten dürfen.

00:01:30: Aber kommen wir nun zurück zur Zukunft der Versicherungspronche in zwei Tausend dreißig Tagen und darüber spreche ich heute mit Daniel Dirkes von Schoelen.

00:01:38: Hallo Dirkes!

00:01:39: Schönes Zeit für unser Gespräch haben.

00:01:42: Vielen Dank.

00:01:42: Ich freue mich auf den gemeinsamen Blick in die nahen Zukunft.

00:01:46: Ich mich auch Bevor ihr dazu kommt.

00:01:48: ganz kurz stellen Sie sich selbst mal ganz kurz vor wer sind Sie was machen Sie?

00:01:52: Seit wann sind Sie in der Pronsch?

00:01:53: so

00:01:54: Ich bin Daniel Dirkus, ich gehe jetzt oder ich bin in meinem neunten Jahr in der Versicherungsbranche.

00:02:02: Das heißt, ich habe im Vorfeld auch noch mal was anderes gemacht.

00:02:05: Ich war ein paar Jahre als Start-up Investor und Entwickler tätig.

00:02:11: Das heisst, ich hab Jungunternehmen dabei geholfen ihre ersten Entwicklungsschritte zu gehen und sie dabei unterstützt.

00:02:21: Danach, meine ersten Jahre in der Versicherungsbranche bei der Signal Giduna verbracht war da unter anderem für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder verantwortlich und bin nun seit knapp vier Jahren Gründer- und Geschäftsführer von Shure Inn.

00:02:37: Was ist Shuren?

00:02:38: Wir sind ein Gewerbe- und Industrie spezialisierter Versicherungsmarkler aber wir entwickeln gleichzeitig mit der Marke Modus auch einen KI Betriebssystem für Marklerbetriebe.

00:02:50: Das heißt, wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage wie künstliche Intelligenz die operative Versicherungsarbeit verändern wird.

00:03:00: Das ist ja perfekt!

00:03:01: Genau darüber wollen wir auch mitsprechen also wie sich quasi die Versicherungen brauchen, bis sie entwickeln werden.

00:03:08: Meine erste Frage oder zu Beginn frage ich meine Gäste immer so ein bisschen allgemein, wie es dann verändert wird.

00:03:14: und Wir nehmen das Gespräch am zwölften Mai.

00:03:19: Und das erste Frage einfach, wie sieht die Versicherungsbranche in zwei Tausend dreißig Tagen aus?

00:03:24: Das wäre bei uns der Dienstag.

00:03:26: Der Zweite Dezember zwanzig Einen Dreißig.

00:03:30: Ja gute Frage.

00:03:32: Findest auch schön dass es so konkret ist, dass wir ein Datum haben.

00:03:36: Daran kann man sich messen lassen.

00:03:38: Also ich glaube grundsätzlich und ich meine im Vorfeld ja auf den Stück weit über die Entwicklungszyklen in unserer Branche gesprochen und warum diese sind.

00:03:48: also Ich glaube nicht, dass die Branche in fünf Jahren komplett anders aussehen wird.

00:03:55: Aber was ich schon glaube ist das, dass sich gerade die Art wie gearbeitet wird fundamental verändert.

00:04:03: Das heißt, der größte Wandel gerade passiert nicht unbedingt im Frontend also auf der Oberfläche sondern es passiert gerade relativ viel, wenn man so will, operativen Maschinenrahmen der Versicherungsbranche.

00:04:19: Das heißt heute ist es noch so und das ist glaube ich gilt für unterschiedlichste Marktteilnehmer, sei es versicherer Makler, Assecoradeure oder Dienstleister dass viele Unternehmen heute noch einen enormen Teil ihrer Zeit mit manueller Arbeit verbringen also Koordination, Datenerfassung, Abstimmung, manuelle Prozesssteuerung.

00:04:47: Aber ich glaube dass genau diese Tätigkeiten sich halt sehr gut eignen für eine KI-Anwendungen weil sehr textlastig bei vielen Dokumente teilweise regelbasiert und auch sehr kontextbezogen und wiederkehrend und deswegen glaube schon das wir in Ende dass wir da eine Branche hoffentlich sehen werden, wo ein signifikanter Anteil dieser zugrunde legenden operativen Arbeit die halt nun mal ansteht.

00:05:20: Dass sie zumindest von KI-Systemen vorbereitet, idealerweise aber auch orchestriert und teilweise ausgeführt werden kann.

00:05:29: Und ich glaube das ist eine super große Chance, aber natürlich auch eine Riesenherausforderung für die Branche Wie jede große Veränderung, glaube ich.

00:05:41: Dass es auch da Gewinner und Verlierer geben wird.

00:05:46: Davon davon jetzt auszugehen?

00:05:47: Aber wenn Sie kann schon sagen, dass quasi KI ein bisschen so Vorarbeit leistet, sage ich mal oder alles ordentlich ja vorarbeitet für den Vertrieb jetzt auch Mal wie sie denn in ihrer Vision Welt im Jahr zwanzig eine dreißig zu der ich sag mal der Standard Versicherungsvertrieb Und hier auch Gewerbe natürlich.

00:06:09: Zunächst einmal glaube ich, dass Kunden in Zukunft einfach deutlich mehr Geschwindigkeit transparent und Einfachheit erwarten.

00:06:16: Ich meine das tun so heute schon aus meiner Sicht.

00:06:21: aber das heißt die Vorteile die KI vielleicht auch im anderen Branchen oder im privaten Umfeld erzeugt Das werden die Kunden auch in der Versicherungswelt erwarten.

00:06:33: das heißt Standardprozesse werden wahrscheinlich sehr stark automatisiert sein oder vollständig digital ablaufen.

00:06:41: Aber trotzdem und ich glaube insbesondere, weil Sie es auch angesprochen haben im Gewerbe- und Industriebereich aber auch im Vorsorgebereich, wenn wir keine vollständigen menschenlose Versicherungswelt sehen.

00:06:55: also so weit lehne ich nicht mal aus dem Fenster.

00:06:59: Ich glaube Menschen oder jetzt auch in den Gewerbeeindustrie Kontext Unternehmen kaufen ja nicht nur einfach ein Produkt, sondern oftmals liegt dem zugrunde irgendwie eine komplexere Risikoentscheidung.

00:07:13: Es braucht Vertrauen und es braucht Einordnung.

00:07:16: Es brauche jemanden der Verantwortung übernimmt.

00:07:18: Das ist auch nicht der alleinige Produktverkauf.

00:07:24: Und deshalb glaube ich nicht dass sich der Vertrieb irgendwie abschafft oder durch KI obsolet gemacht wird Aber dass sich die Art und Weise, wie vertrieb gemacht wird doch schon verändert oder auch die Rolle der Teilnehmer.

00:07:39: Also wir haben gerade das Thema schon ganz kurz angeschnitten.

00:07:45: Der Markler- oder Vermittler der Zukunft wird hoffentlich deutlich weniger Zeit mit Administrationen und Koordination verbringen Und die Zeit dann hoffentlich aber sinnvoll einsetzen, das heißt mehr in Risikoanalyse, mehr in Beratung und mehr in die Kundenbeziehungen investieren.

00:08:01: Das ist zumindest das woran ich glaube.

00:08:07: Ich glaube auch angesprochen wie der Vertrieb der Zukunft aussieht, wenn man sich diese Entwicklung anguckt wird Spezialisierung und echte Branchenperspektive auch noch wichtiger werden.

00:08:21: Weil wenn Standardprozesse zunehmend automatisiert werden, dann entsteht Differenzierung vor allem über Beratungsqualität oder auch Kundennähe oder eine Marke die sich das Unternehmen aufgebaut hat.

00:08:38: Das heißt so ein Einsatz formuliert wie sieht der Vertrieb in den Jahr ... der Vertrieb viel weniger ... ... sachtbearbeitend tätig sein wird und ... ... viel mehr als Berater bzw.

00:08:55: Risiko, Architekt oder Marke gefragt sein

00:08:58: wird.".

00:09:00: Wird denn der Vertrieber oder Anursuch, wenn ich mit anderen Personen im Kontext von dem Podcast so spreche?

00:09:06: Da geht es häufig um die Endkundenbeziehung... Und dann wird gesagt okay, da wird das Ganze für automatisch der Kunde, er wird ganz viel auch selbst machen.

00:09:12: Und wird aber auch gleichzeitig erklärt, dass ist halt im Gewerbebereich anders ist, weil da mit Firmen zusammenarbeitet sind die wollen gar nicht so viel selbst tun.

00:09:22: Also und das sagt gar keine so große Veränderungen stattfinden klar.

00:09:26: aber wenn ich es bei ihnen höre ist ja doch schon als sie glauben schon dass da auch eine Veränderung spürbar zu sehen sein wird.

00:09:34: Ja auf jeden Fall.

00:09:36: also wie gesagt Ich glaube der Mensch wird nach wie vor zentral sein.

00:09:40: Aber aus meiner Perspektive wird sich das Kundenerlebnis schon vor allem durch Geschwindigkeit und Proaktivität verändern.

00:09:51: Also heute erleben viele Unternehmenversicherung oft noch als langsam kompliziert oder reaktiv, also ich bin nicht der Meinung dass das Unternehmenskunden wollen, das ist jetzt auch nicht das was ich tagtäglich sehe und ich glaube halt einfach auch durch andere Branchen, auch durch den privaten Kontext.

00:10:13: Auch Unternehmenskunden gewöhnen sich daran, dass Systeme mitdenken können und dass Informationen zusammengeführt werden, dass Prozesse proaktiv angestoßen werden.

00:10:24: Und ich glaube die Erwartungshaltung wollen wir ja auch im Gewerbe- und Industriebereich sehen.

00:10:29: Also ich will jetzt nicht davon, dass irgendwie ein komplexes Industrierisiko voll automatisiert abgewickelt wird und da kein Mensch mehr mit eingezogen wird.

00:10:39: Aber die Erwartungshaltung, was Proaktivität, Prozessgeschwindigkeit angeht, die werden wir genauso auch im Gewerbe- und Industriebereich sehen.

00:10:52: Und der Mensch wird trotzdem entscheidend bleiben gerade wo Vertrauen komplexe Entscheidungen oder auch individuelle Beratungen wichtig sind.

00:11:01: aber wichtig ist dass die operative Grundlage so aufgestellt ist das man seinen Kunden eine qualitativ hochwertige Beratungs- und Serviceleistung in einer angemessenen Geschwindigkeit leisten kann.

00:11:16: Und das wird jeder Markteilnehmer erwarten.

00:11:20: aus meiner Sicht.

00:11:22: Du bist schon auch mehrfach gehört, dass Proaktive handeln?

00:11:25: Wird denn dann proaktiv der Makler handeln?

00:11:28: oder wird proaktif die KI etwas machen mit den Geschäftskunden ohne dass der Makle aktiv einkriegt?

00:11:34: Also der große ... Produktivitätshebel in der Theorie liegt natürlich darin, dass KI auch komplexere Arbeitsabläufe übernimmt.

00:11:42: Heute ist es ja noch so das KI sehr stark als Assistenz oder Prozessunterstützung für einzelne Teichschritte hinzugezogen wird und das hat natürlich auch schon ein Hebel auf die Effizienz.

00:12:01: Der viel größere Hebel liegt natürlich darin, sagen wir komplexere Arbeitsabläufe durch KI übernehmen zu lassen.

00:12:11: Das wird am Ende auch von der Qualität abhängen.

00:12:15: Also ich glaube schon dass der Markler durch KI deutlich mehr Proaktivität vorgeschlagen bekommt und dadurch handelt inwieweit KI jetzt wirklich komplette Kundenbeziehungen auf dem Autopiloten übernimmt.

00:12:37: Das ist noch so ein bisschen in die Zukunft geblickt, das heißt der Markler wird schon denke ich die prüfende Instanz bleiben.

00:12:46: auch Vorschläge, die ja zum Beispiel von einer KI bekommt, die sozusagen eine proaktive Risikosteuerung sind, die dann halt prüfen und im Zweifel freigeben Das ist, glaube ich ein relativ realistisches Szenario wie sich das Ganze in den nächsten Jahren entwickelt wird.

00:13:04: Aber das Potenzial ist auf jeden Fall da und ich glaube dass da auch der richtige Hebel liegt.

00:13:12: also sagen wir jetzt Co-Piloten zu benutzen ist super steigert die Effizienz und die Produktivität.

00:13:22: aber ich glaube mit KI sei deutlich deutlich mehr möglich.

00:13:26: Es können komplexe Sachverhalte übernommen werden, es können multiple Arbeitsschritte vollumfänglich von Systemen übernomen werden.

00:13:38: Ich glaube sich in die Richtung zu entwickeln ist auf jeden Fall der Trend.

00:13:41: da wird die Reise hingehen aber der Markler wird auf jeden fall als prüfende Instanz weiterhin im Loop sein.

00:13:51: Braucht der Markt dann in Zukunft und zwar auch schon in der mittelbaren Zukunft ein anderes gilt.

00:13:55: Aber wenn ich überlege, die KI kann ja quasi werden vorhin schon die Bedingungswerke und so was kann jetzt auswendig sein?

00:14:01: Die kann noch ein bisschen Risiko analysen.

00:14:03: Welche Skills muss das der Markler dann können im Vergleich zu jetzt?

00:14:08: Ja also ich glaube eine gewisse Technologie-Kompetenz jetzt mal vorausgesetzt.

00:14:14: Wobei ich auch nicht glaube dass man alles irgendwie selbst machen muss oder sollte.

00:14:20: Aber ansonsten ist es natürlich schon so ein bisschen, ich nenne das auch Back to the Roots.

00:14:26: Also das sind halt die Aspekte, die Kunden halt auch wichtig sind.

00:14:31: also Einschätzungen geben qualitativ hochwertige Beratung nah am Kunden zu sein Das wird vielleicht sogar noch viel mehr entscheidend sein als in der Vergangenheit und sich da vielleicht auch ein Stück weit neu zu erfinden, was die Positionierung angeht.

00:14:51: Was die Besetzung von einzelnen Spaten oder Zielgruppen angeht.

00:14:56: also ich glaube wir werden schon auch wahrscheinlich noch viel mehr Spezialisierung sehen und das ist glaube ich auch eine Schamze wie viele Markler da haben.

00:15:08: Das

00:15:09: ist ja bevorragend.

00:15:09: auch, dass Sie sind auch Shorin auf einer Seite?

00:15:12: Ist der Industriemarkler oder der Gewerbemarkler?

00:15:15: Und dann sagt Modus, tun Sie ein Marklerverwaltungsprogramm gerade starten oder haben sie gerade

00:15:21: gelaut?

00:15:21: Genau.

00:15:22: Wir sind kein Markler-Verwaltung-Programm sondern wir verstehen uns eher als Kleber zwischen den Systemen.

00:15:30: das heißt wir integrieren bestehende Systeme wie MVP, wie E-Mail, teilweise auch WhatsApp Dokumente Video Konversation und wir bauen Wir integrieren die bestehenden Systeme und setzen darauf einen Layer, der sozusagen dort ansetzt wo die Arbeit tatsächlich entsteht.

00:15:52: Nämlich in der Kommunikation im Dokumenten- und operativen Prozessen.

00:15:56: Das heißt, die gesamte Korrespondenz eines Marklers wird bei uns in einem operativer Kontext gebündelt sodass das System daraus Zusammenhänge versteht und zunehmend auch die Operationalverarbeit eigenständig ausführen kann.

00:16:12: Das ist das Grundprinzip, aber wir sind jetzt kein klassischer MVP-Hersatz.

00:16:17: Ah okay, also tun Sie mit dem gesamten System, mit den der Markler bisher arbeitet da einfach drauflegt damit die Daten akkumuliert werden und brauchbar gemacht werden, richtig verstehen?

00:16:28: Und als Grundlage dann eben für KI und für Agenten, die halt dann entlang der Wertschrottungskette Aufgaben des Marklers übernehmen können.

00:16:40: mal aus Sicht der Marke, die Bisse arbeiten.

00:16:42: Wir arbeiten ja quasi mit versichern und zusammen bekommen Daten oder schicken Daten hin.

00:16:47: Und dann frage ich mich immer funktionierend denn heutzutage schon alle Versicherungssysteme so?

00:16:54: oder die Daten vom Versicherungstruktur von Versicherungssystemen so das auch die Kati damit arbeiten kann?

00:16:59: weil ich denke wir hören immer noch nicht dass wir auch mit Systemen aus den nachtziger Jahren arbeiten wo Koboy drauf läuft und sowas und Die Vorstände aussagen Ja Wer mal läcke sie und wir können halt nicht von heute auf morgen einfach so die Lebensversicherung abschalten, was weiß ich?

00:17:12: Wir müssen ja einfach sowas.

00:17:14: Sind denn die Daten heute schon so das perfekt mit KI arbeiten kann, ist Frage eins.

00:17:19: und die zweite ist... Ich gehe davon aus dass es nicht so ist!

00:17:22: Und die Frage zwei wird's zwanzig-einunddreißig dann so sein, das glauben Sie.

00:17:28: Auf versicherer Seite wird es ganz sicher nicht überall so sein und das ist ein wichtiger Punkt, den Sie ansprechen.

00:17:36: Denn wir bewegen uns natürlich in einer Branche und jetzt aus Makler Perspektive Besprochen wo man halt auch einen Mitwirken der unterschiedlichsten Beteiligten braucht um gutes Gesamtergebnis zu erzeugen.

00:17:52: Also Frage eins zum Antwort.

00:17:54: ich glaube nicht dass bis er überall der Fall ist.

00:17:58: Wie gesagt, ich bin nicht super nah dran an den großen Konzernen und den Strategien aber ich nehme schon an dass daran aktiv gearbeitet wird weil auch die großen Konzerne die Entwicklungen sehen und die Möglichkeiten mit KI möglich sind.

00:18:18: Und genau wenn man so rein hört auf den großen Strategiefolien steht das auf jeden Fall überall drauf.

00:18:27: Das heißt, ich denke schon dass wir bis zwanzig dreißig da auch auf versicherer Seite einen großen Schritt in die richtige Richtung machen werden.

00:18:36: Wie ich eingangs auch gesagt habe es wird Gewinner und Verlierer geben das heißt wahrscheinlich würde nicht jeder bis dahin umgesetzt haben.

00:18:46: spannend wird dann zu sehen sein inwieweit der technologische Fortschritt von einigen vielleicht dazu führt, dass die weiter vorgeizt sind am Markt und sozusagen das technologisch hinterher sein von anderen vielleicht sogar auch dazu führt was diese ein bisschen ins Hintertreffen geraten.

00:19:07: Das weiß ich jetzt nicht aber ich glaube schon da es eine gewisse Relevanz hat und dass das auch einen Großteil des Marktes erkannt hat, dass man sich darum kümmern muss.

00:19:16: Weil ich überlege jetzt könnte ja auch sein ist einfach mehr.

00:19:18: sie sind ja quasi den Intro Tech So ist zumindest die Beschreibung.

00:19:21: Und sie waren ja schon mal ganz, ganz groß.

00:19:23: jetzt würde ich sagen dass die zweite oder dritte Fälle es keine so genau abschätzen haben ist wieder da und ist er ziemlich einflussreich finde Ich finde sogar mehr als wir.

00:19:31: am Anfang war es ein großer halb.

00:19:32: Jetzt haben Sie wirklich Einfluss.

00:19:34: und jetzt frage ich mich wird's denn in fünfeinhalb Jahren immer noch Intro Text geben sich quasi Einflüsse haben?

00:19:39: Oder sind einfach dann genau die Versicherer soweit und sagen Ja wir brauchen die nicht mehr Wir machen das einfach jetzt alle selber.

00:19:46: Was glauben Sie?

00:19:49: Gerade auch bei dem Thema operative Infrastruktur.

00:19:52: Könnte ich mir schon vorstellen, dass Inshotext eine deutlich größere Rolle in der Branche spielen?

00:20:00: Sie hatten es ja gerade auch gesagt so.

00:20:01: Es ist jetzt auch nicht ob wir in der zweiten oder dritten Welle sind aber wenn man jetzt sagt irgendwie erste Welle war schon sehr vertriebsfokussiert Abschlussbecken digitale Oberflächen also der Versuch Nischen und Digitale Zielgruppen zu zu besetzen, ich glaube die aktuelle und nächste Welle wird mit sich viel stärker dem Thema wie Versicherungsarbeit eigentlich tatsächlich organisiert und ausgeführt wird.

00:20:33: Das heißt so.

00:20:33: die Frage ist nicht, wie digital ist dein Unternehmen?

00:20:37: Sondern wieviel in Anführungsstrichen Arbeit ist bereits automatisiert?

00:20:42: Ich glaube das ist so.

00:20:42: die neue Kernfrage auch dass wir in Zukunft deutlich mehr Zusammenarbeit sehen werden, also zwischen etablierten Marktteilnehmern, Versicherern und aber auch technologiegetriebenen Unternehmen.

00:21:00: Phase eins hat schon so ein Stück weit die Tendenz gehabt das es sehr viel gegeneinander gab's zumindest meine Wahrnehmung.

00:21:09: Phase zwei wird aus meiner Sicht deutlich mehr vom Miteinander geprägt sein weil aus meiner Sicht beide Seiten auch ihre Stärken und Daseinsberechtigung haben.

00:21:18: Das heißt, um Ihre Frage zu beantworten ja ich glaube es wird Inchatex weiterhin brauchen weil die technologische Komplexität auch so hoch sein wird dass nicht jeder die Themen komplett alleine entwickeln kann oder sollte.

00:21:38: das heißt für mich ein ganz klares Argument für die Zusammenarbeit und auch eine Daseinsberechtigung, für potenzielle Inchotexte, die sich diesem Thema widmen.

00:21:51: Wenn Sie gerade auch sollte meinen sie von wegen den Daten, die mit denen da umgehen wird oder wie meinst du gerade dass jemand nicht das machen sollte?

00:22:00: Weil ich nämlich dachte wenn ich an gerade dann die zwei Punkte ja es gab so quasi so wir waren ein bisschen Schnellschiffe, wir überholen die alle, wir sind besser Und es gibt aber noch einen dritten Teilnehmer, der da auch große Redamatter hat und das sind quasi die Regulatorik.

00:22:16: Die einfach da, weil ich mal einen Riegel vorschiebten sowas.

00:22:20: Und da denke ich... Hat es darauf abgezielt?

00:22:22: Man sollte es nicht allein machen oder wie meinten sie das?

00:22:26: Ja also eh...

00:22:29: Auch

00:22:30: aber auch dass man sich vielleicht so ein Stück weit sein, seinen Stärken und seinen Kompetenzen bewusst ist.

00:22:38: Und also ich glaube auch da wieder um vielleicht die Brücke zu spannen zur Phase eins Insure Text.

00:22:45: Ich glaub viele Insure-Text haben halt das Thema Skalierung des Vertriebs Unterwriting, sozusagen Kernkompetenz der Versicherung ein Stück weit unterschätzt und gedacht dass sie das mit irgendwie digitalen Abschlussstrecken und schönen Oberflächen wieder reinholen.

00:23:05: Auf der einen Seite und genau auf der anderen Seite weiß ich nicht wenn man sich jetzt versicherer angeschaut die auf Kobalt noch arbeiten ob die jetzt die Kompetenzen in Haus haben, die prädestiniert dafür sind, die technologische Infrastruktur zu schaffen, die das Unternehmen auch in die Zukunft bringt.

00:23:26: Das heißt da sehe ich halt einfach Potenziale für Kollaboration und für Zusammenarbeit weil dass ja im Kern Kompetenz von, ich sag mal, Intertext- und innovativen Startups sein sollte beziehungsweise auch ist jetzt so in der aktuellen Welle und der Versicherer aber auch ganz klar seine Daseitsberechtigung und seinen Kompetenzrahmen hat.

00:23:54: Aber da sehe ich eine einfach große Potenziale für gewinnbringende Kooperation.

00:23:59: Wenn Sie gerade schon von Innovation sprechen, wir haben ja auch schon mal im Vorgespräch zum heutigen Gespräch, haben Sie auch mir erzählt, dass sie noch eine Weile in China gelebt haben?

00:24:07: Und China ist quasi eines von den weit vorausdenken, also in unserer Welt ist es so diesen einfach wie die Zukunft ist.

00:24:13: Sehen Sie denn da schon irgendwelche Entwicklungen wo sie sagen wir werden zwanzig-einunddreißig auch bei uns mit Standard sein?

00:24:19: oder überschätzen wir das Karte was sie ja machen?

00:24:23: Ja also es gibt immer interessante Sachen.

00:24:28: Wir gucken uns auf viel an was in Amerika passiert und dass es auch im Markt der uns voraussitzt.

00:24:35: ich glaube Was halt wichtig ist ist die Erkenntnis sich unterschiedlich verhalten und unterschiedlich agieren.

00:24:43: Also es gibt jetzt nichts, wo man sagt okay das kann man eins zu eins adaptieren, aber spannende Denkanstöße gibt's ganz sicher.

00:24:56: Aber jetzt nichts wo ich sage dass wird so auf jeden Fall auch ... in der Form auf dem deutschen Markt sein.

00:25:05: Weil merkte sich da doch auch unterschiedlich verhalten.

00:25:10: Und gefällt Verhältnis halt irgendwie die Spannung?

00:25:12: Also irgendwelche Denkanschüsse allen, wo sie sagen das läuft da so und so oder so.

00:25:15: Es muss jetzt nicht

00:25:16: China... Ich hatte eher ein Beispiel, wo es noch nicht so passiert ist, wo vielleicht in der Vergangenheit viele Leute dachten dass das so kommt.

00:25:22: also ich glaube auf jeder Vorstandssitzungen beim Versicherungs-, Versicherungsversichereunternehmen war höchstwahrscheinlich schon mal Ping-An-Thema.

00:25:33: Größter Versicherer der Welt, glaube ich nach wie vor.

00:25:38: und sozusagen so ein Referenzbeispiel von Ping an ist die integrierte Ökosystemstrategie also Versicherung in sozusagen Ökosesysteme zu integrieren und so nochmal einen anderen Zugang zum Endkunden zu haben.

00:25:57: Im Gesundheitsbereich, im Payments-Bereich und das funktioniert in China super gut.

00:26:05: Das wissen wir schon länger.

00:26:09: trotzdem hat es bisher so noch nicht den Anwendungsbezug auf ein deutscher Markt gefunden.

00:26:18: Stimmt auch, wenn man von dem Hype über Intro Text, erste Welle Intro Text.

00:26:24: Da gab es nachher mal irgendwann auf den Hype über Ökosysteme.

00:26:27: Irgendwie wollten vor fünf Jahren vielleicht ein bisschen kürzer auch.

00:26:31: Wollten alle plötzlich Ökostöme aufbauen?

00:26:34: Machen!

00:26:35: Es hat mir so ruhiger geworden um das Thema.

00:26:38: Ja, es ist ja auch nicht verwerflich eine sehr gute Strategie.

00:26:43: Nur Märkte funktionieren halt anders.

00:26:46: das heißt also ich glaube schon dass man auch in Deutschland Ökosysteme aufbauen kann aber Es braucht einen anderen Ansatz.

00:26:54: Man kann das nicht eins zu eins so machen wie es in China oder in den USA funktioniert.

00:26:59: Ich glaube das ist eher die Erkenntnis meiner Sicht.

00:27:06: Also verwerf ich jetzt mal Sachen versucht die auch nicht funktioniert ist ja das vollkommen okay weil wir einfach müssen testen um voranzukommen.

00:27:12: Ich wollte nur dann noch sagen dass wir einfach was er auch noch ein großes halbthema war waren ja auch da die ganze big text neben inschotex und man ja einfach irgendwann kommt apple Und ermissen usw.

00:27:24: weiter weit.

00:27:24: hier haben alle den Kunden zugeladen die wissen genau wie man super abschlussstrecken machen.

00:27:28: sie werden versicherer und die werden alles übernehmen.

00:27:30: Es bisherlich passiert glauben Sie es wenn sich einund dreißig das passieren wird oder war das auch nun halb?

00:27:36: Ich glaube nicht, dass Big Tech klassische Versicherer ersetzt.

00:27:42: Aber ich glaube schon wie Sie es auch gesagt haben, dass Technologieunternehmen die Kundenschnittstelle und die operative Infrastruktur massiv beeinflussen werden bzw das bereits schon tun.

00:27:53: Also Big Tech sitzt auf sehr vielen relevanten Kundeninformationen, die halt auch für versichere Marktteilnehmer total spannend und relevant sind.

00:28:03: aber ich glaube eher an eine Technologische Transformation bestehen am Marktteilnehmer als eine komplette Verdrängung durch Big Tech.

00:28:12: Aber ich glaube auch da werden wir noch neue spannende Kooperationsansätze in der Zukunft sehen, das kann ich mir schon gut vorstellen.

00:28:21: Achso, dass quasi Markter also Versicherer mit, sagen wir jetzt Amazon oder so kooperieren?

00:28:26: Das haben wir schon, gibt es schon Amazon zum Beispiel auf Kooperationen im USA mit Versicherern, ich weiß gerade gar nicht genau wie sie in Deutschland aufgestellt sind.

00:28:36: Aber das gibt schon und ich glaube dass es da eingehend auch noch mehr geben wird.

00:28:40: Ich glaube Versichere haben eine sehr starke Kernkompetenz.

00:28:45: Und wie bei dem Insho-Tech Beispiel glaube ich auch bei Big Tech eher an einen, ich sage mal partnerschaftlichen Ansatz als eine komplette Verdrängung jetzt durch Big Tech.

00:29:00: Und zählen wir bei Big Tech, zähl mal jetzt auch schon dann so ChatGPT und so weiter mit rein oder?

00:29:05: Ist das denn irgendwie noch eine Gefahr also für Versicherer.

00:29:09: Oder glauben Sie einfach was sie sagen?

00:29:11: auf der einen Seite KI kennt die ganzen Bedingungen die können einfach alles herauslesen Risikoanlösen was wir sich machen dass vielleicht einfach.

00:29:19: ich weiß nicht im Privatbereich machen es schon Leute die sich Chat BGBT auseinandersetzen und sagen, was ist eine gute BU für mich?

00:29:27: Glaubst du es wird einfach in den Jahren wirklich ein Standard sein?

00:29:29: oder würde man dann sagen ja die KI sagt mir irgendwas aber das wirklich stimmt.

00:29:33: Ist nicht so sicher.

00:29:34: Ja also wie gesagt ich glaube spielt jetzt schon eine Rolle.

00:29:39: Ich glaub dass Thema auch Absicherung von KI wird immer größeres Thema werden.

00:29:47: Wer haftet eigentlich bei Entscheidungen von autonomem System?

00:29:51: Wer versichert irgendwie KI-gestützte Prozesse oder welche neuen Risiken entstehen durch KI überhaupt.

00:29:59: Ich glaube, das ist eine große offene Flanke.

00:30:08: Wir müssen uns nichts vormachen, dass KI-Systeme heute schon auch im BTOB Bereich für die Entscheidungsfindung mitgenutzt werden.

00:30:18: Ich sehe das nicht nur im Privatkunden-Kontext, sondern ich glaube auch dass Gewerbe und Industrie Kunden das für ihre Becherche, für ihre Gesprächsvorbereitung etc.

00:30:29: nutzen auf jeden Fall.

00:30:32: aber ich glaube dass der Mensch insbesondere im Gewerber- und Industriebereichheit weiterhin eine wichtige Transferleistung sein wird also mehr als nur Auswahl zwischen Produkt A und B, sondern eben auch mit seiner Service-Kompetenz die jetzt über eine reine Produktauswahl hinausgeht halt da weiter ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen sein wird.

00:30:57: Aber also auch im Bitubee Bereich bereitet man sich mit KI auf Gespräche mit Versicherungsmarktern vor ja?

00:31:04: Ich gehe davon aus, dass das der Gesamtmarkt schon macht.

00:31:10: Wir haben auch schon Kunden erlebt die uns halt Ergebnisse von ihren KI-Systemen gespiegelt haben.

00:31:17: also System hat mir dieses und jedes gesagt wie steht ihr dazu?

00:31:21: Also wir sehen schon auch die Referenzpunkte, dass jetzt auch schon im BtoB Bereich passiert.

00:31:28: Ist ja spannend weil ich gerade nämlich beim Besichtigungsbrot in einem Montagsmarkler Kolumne und da nämlich genau diese Woche haben wir mit sie geschrieben, die Überschrift war nämlich wenn die Hebamme bei der BU nach Solvency-II fragt.

00:31:39: Weil nämlich genau das... also sie hat einfach danach gefragt gar nicht gewusst was es bedeutet aber gesagt dass Schädgipetie gesagt habe eine gute BU erkennt meine Solvengy-II.

00:31:50: Das finde ich gerade spannend ist auch im Gewerbe mal einfach offensichtlich ne allgemeine Entwicklung ist und das kommt ja wieder zu neuen Skills als Versicherungsmarkt da wo du ja gar nicht mehr... Also muss das Wissen einordnen?

00:32:00: Gar nicht mehr wissen haben.

00:32:02: Ja Ja, und man muss sich darauf einstellen dass das Teil des Prozesses ist auch auf Kundenseite.

00:32:09: Aber wie gesagt ich glaube nicht dass das jetzt im BTOB Bereich zu einer großen Verdrängung des Vermittlers führt.

00:32:22: aber wie Sie auch richtig gesagt haben.

00:32:24: Man muss sich vielleicht noch mal andere Fragen einstellen, man muss seinen Beratungskonzept neu aufstellen.

00:32:32: Man muss schauen wie man in dem heutigen Zeithalter noch renovant bleibt durch sein Beratungsansatz.

00:32:41: Deswegen glaube ich Spezialisierung und individuelle Beratingsansätze.

00:32:48: Diese Themen werden nochmal deutlich wichtiger werden.

00:32:51: aber ich glaube wenn man da ein gutes Konzept hat dann wird der Vermittler auch seine seine Daseinsberechtigung behalten.

00:33:00: Das glaube ich auch, Sie haben vorhin schon mal gesagt es gibt gerade noch so neue Absicherungen im Sinne von was passiert wenn die KI Fehler macht wer Hafte dafür und so weiter dass das quasi auch immer noch geklärt werden muss.

00:33:15: Sehen sie noch irgendwo neue Produktentwicklungen die vielleicht noch kommen werden in den nächsten fünf Jahren an die wir nach gar nicht so groß denken aktuell?

00:33:23: Ja also Ich glaube, jetzt ohne explizit irgendwie Spaten zu nennen.

00:33:30: Ich glaube ganz allgemein dass Produkte ein Stück weit hoffentlich dynamischer und noch datengetriebener arbeiten werden also stärker in Prozesse integriert teilweise unsichtbar aber situativer.

00:33:47: ich glaube das ist eher so wenn man sich die Technologie anschaut, wo es für Versicherung hingehen kann.

00:33:56: Aber ich glaube ansonsten so das größte Thema was ich jetzt sehe ist eben auch wie gehen wir mit KI als Risiko um?

00:34:04: Das was wir gerade schon hatten und ich glaube dass die kurzfristige Veränderungen vielleicht noch weniger im Produkt sondern eher in der Versicherungsarbeit liegen wird.

00:34:20: Also Prozessautomationen zusammenbringen von unterschiedlichen Teilprozessen, weil heute unsere Branche skaliert ja noch recht linear.

00:34:33: Mehr Kunden bedeutet meistens irgendwie mehr Prozesse.

00:34:37: Mehr Prozesses bedeutet mehr Mitarbeiter, mehr Aufwand bedeutet mehr Fixkosten.

00:34:43: Und ich glaube, dass man durch KI halt die Möglichkeit hat diese Kopplung so ein Stück weit aufzubrechen.

00:34:48: Das heißt nicht nur der Effizienzgedanke, der da mitspielt sondern auch sagen wir mal die Wirtschaftlichkeit und die Skalierungspotenziale unserer Industrie.

00:35:02: Dass das halt auch einen sehr positiven Einfluss auf die Produktivität unserer Branche haben kann.

00:35:08: oder anders gesagt Software hat unsere Branche digitalisiert, KI beginnt unsere Branche sonst ein Stück weit produktiver und skalierbarer zu machen.

00:35:19: Das ist das Potenzial was ich sehe.

00:35:22: Und wenn wir gerade bei Prozessen sind, Verbesserung von Prozesten?

00:35:25: Nach der Versicherung die man abschließt kommt irgendwann auch der Schaden zweit.

00:35:27: deswegen tut man ja abschließen.

00:35:29: Glauben Sie jetzt auch gerade im Industrie-Gewerbeprozess dass alles vollautomatisiert passieren wird?

00:35:35: oder ist da immer noch der Mensch da der einfach dann Da schauen muss, ob die Schäden ... Weil wir reden ja dann von Millionen-Schäden.

00:35:40: Wir reden nicht von dem Grasschaden, dass das Hände kaputt

00:35:43: ist.".

00:35:45: Genau!

00:35:45: Das ist auch wieder ein Punkt, den Sie angesprochen hatten.

00:35:49: Damit das richtig gut funktioniert, braucht es natürlich im Mitwirken von diversen Beteiligten.

00:35:56: Ich glaube insbesondere im Schadensbereich sieht man heute leider noch oftmals ganz gut, wo so die Herausforderungen unserer Branche liegen, weil viele Prozesse halt noch nicht wirklich zusammenhängt funktionieren sondern eher aus irgendwie manueller Koordination, manuellen Teilprozessen unterschiedliche Systeme Dokumente E-Mails und Beteiligten irgendwie zusammengesteckt werden.

00:36:28: Dadurch entstehen halt Wartezeiten dadurch entsteht Prozessaufwand.

00:36:32: das heißt in der Theorie Eignet sich der Schadensbereich aus meiner Sicht extrem gut für KI und auch für agentische Systeme.

00:36:41: Wir können Informationen automatisch zusammenführen, wir können Schäden priorisieren, Dokumente prüfen, Kommunikation vorbereiten.

00:36:48: Auch große Teile der Schadsregulierung unterstützen bei Standard-Fällen.

00:36:55: aber ich glaube nicht dass wir das jetzt bei großen Schäden oder komplexen Sachverhalten in der Durchdringung sehen werden.

00:37:02: Das glaube ich nicht, dass das in den nächsten Jahren passieren wird.

00:37:06: Aber ich will noch mal sagen – gerade weil der Schadensfall oder der Schadenskrozesse nach wie vor einer der wichtigsten Momente für Kundenzufriedenheit und Vertrauen ist.

00:37:20: Ich glaube schon es wäre super, wenn Versicherer und auch Vertriebe es schaffen KI intelligent dort einzusetzen, weil man glaube ich nicht unterschätzen sollte was für eine Form von Kundenzufriedenheiten sehr effizienter und stringenter Schadensprozess leisten kann.

00:37:39: Aber dafür braucht es Mitwirken von allen Beteiligten.

00:37:43: das ist auf jeden Fall auch einer der Herausforderungen hier.

00:37:47: Aber sehen Sie, in der Theorie ist das alles wunderbar.

00:37:50: Glauben Sie es bis zum zweiten Dezember?

00:37:53: Dass da halt einfach noch in der Praxis großflächig umgesetzt wird oder gibt's nur einzelne Leuchttürbe?

00:37:59: Da bin ich eher ein Stück weit skeptisch.

00:38:02: Also wie gesagt hier muss man differenzieren über was für Schäden wir reden.

00:38:08: Ich glaube, es gibt ja heute auch schon sehr viele positive Beispiele wo für so Kleinschäden, Standardprozesse wo schon recht hohen Automatisierungsgrad gibt und auch effiziente Prozesse.

00:38:21: Im Großschaden, im Industriebereich sehe ich das ehrlicherweise nicht.

00:38:26: aber können wir schon vorstellen dass dort halt auch eben also dass der Prozess als solches hoffentlich bis zum zwanzig-dreißig effizienter gestaltet wird?

00:38:37: Aber so in der folgenden Durchdringung sehe ich es ehrlicherweise noch nicht.

00:38:42: Wir sind jetzt schon fast am Ende und wenn Sie gerade sagen, es ist ein Skepsis Ich bin gespannt, wie skeptisch die sind.

00:38:47: Ich habe noch zwei Fragen, die immer kommen.

00:38:49: Meine eine Frage ist nämlich, wir kommen von KI mal zurück zu dem Old School FACTS.

00:38:54: Was bei Versicherungsbranchen auf zwanzig, sechsundzwanzig noch existiert?

00:38:57: Und ich frage immer meine Gäste was glauben sie denn, wie viele FACTs in der Versicherung des Branches am dritten Februar, äh zwanzichdreißig verschickt werden.

00:39:05: Sind's ja auch skeptisch oder sind es da euphorischen sagen gar keine?

00:39:09: Hoffentlich wirklich hoffentlich keine mehr.

00:39:13: Vielleicht gibt es noch den einen oder anderen, der das macht.

00:39:17: Wie gesagt wir arbeiten ja auch viel mit Unternehmen zusammen.

00:39:21: Wir haben jetzt keine Berührungspunkte mehr mit Faxgeräten was gut ist.

00:39:26: Was wir auf jeden Fall bis dahin vielmehr über KI reden als über Fax-Geräte ich glaube das ist klar und vielleicht haben wir bis Dahin tatsächlich KI-Agenten, die im Zweifel sogar Faxgeräte ansteuern können.

00:39:42: Das heißt wir automatisieren den Prozess um die Fax Geräte herum.

00:39:50: Ich hoffe dass es keine mehr geben wird.

00:39:53: mir fehlt aber ein Stück weit die Durchsicht auf dem Markt aktuell.

00:39:58: also ich kann nur sozusagen von meinen Erfahrungswerten in der Branche sprechen und da sehe ich das heute schon nicht mehr, das heißt auf jeden Fall rückwirkend.

00:40:11: An der einen oder anderen Stelle sicherlich noch im Einsatz.

00:40:14: aber ich glaube dass es natürlich immer weniger ein Thema werden wird und wenn überhaupt nur noch sehr vereinssind in dem Jahr vorkommen wird.

00:40:25: Ah, das ist spannend.

00:40:25: Also auch weil sie ja gerade mit unseren Unternehmen zu tun haben, dass auch da schon das Faxgerät außerhalb der andere Bronchenscheinbarbrichhaftworte ist es schon mal ein gutes Zeichen.

00:40:37: Jetzt kommen wir zur letzten Frage und dies was möchten Sie denn Ihrem Zukunfts?

00:40:41: Ich sage wenn es in zwei Tausend Dreißig Tagen also am Dienstag dem zweiten Dezember zwahlzwanzig eine dreißig unsern heutigen Podcast nochmal anhört

00:40:49: Ja, also schön wär's wenn wir mit einigen Thesen oder Perspektiven die wir heute besprochen hatten wie richtig richtig lagen.

00:41:00: Das wäre glaube ich gut.

00:41:01: dann hat unsere Branche aus meiner persönlichen Sicht einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

00:41:10: Ich glaub so auf uns oder mich persönlich hoffe einfach dass wir Weikern sehr offen entschlossen aber auch Bescheiden an die Herausforderung von heute und morgen ran treten.

00:41:24: Ich hoffe, dass wir als Unternehmen die Chance genutzt haben, Technologie so einzusetzen, dass sie uns ermöglicht, bessere und produktivere Unternehmen zu entwickeln.

00:41:38: KI oder auch Technologie als solches ist keine selbst erfüllende Prophezeiung sondern hat einen riesen Mehrwert, wie gesagt auf die Produktivität von Unternehmen haben.

00:41:52: Daran arbeiten wir aktuell und wenn ich mir die Folge in ein paar Jahren noch mal anhöre dann wäre es schön zu sagen dass wir vielleicht auch einen kleinen Beitrag dazu geleistet haben diese technologische Veränderung mitzugesteigen und voranzubringen.

00:42:09: Das ist so wie auch, war ein schöner Schlusswort und ich bedanke mich für das Gespräch.

00:42:12: Hat mir viel Spaß gemacht!

00:42:32: und viele Grüße aus Leipzig.

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